Hintergrund
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10.04.2017
Mit Grundlagenforschung kann Gartenbau nachhaltiger werden
Besuch am Standort Erfurt des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau
Gemeinsam mit meinem Koalitionskollegen Johann Saathoff MdB besuchte ich am 29. März 2017 den Standort Erfurt des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau.
Ein Schwerpunkt des Instituts liegt in Zierpflanzenforschung. Copyright: Privat
Berlin -
Pflanzenwissenschaftliche Grundlagenforschung ist unerlässlich, wenn wir weitere Fortschritte beim Thema Nachhaltigkeit und Biodiversität im Gartenbau erreichen wollen. Der Standort Erfurt des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau leistet dazu einen hervorragenden Beitrag, wie beim Institutsbesuch einmal mehr deutlich wurde.
 
Die Forscherinnen und Forscher unter der Leitung von Prof. Dr. Philipp Franken beschäftigen sich unter anderem mit der Frage, wie sich die Qualität von Nutzpflanzen mit schnellen und kostengünstigen Verfahren überprüfen lässt, wie die Vermehrung einer neuartigen Energiepflanze (Silphium perfoliatum) sichergestellt werden und wie man lange blühende Zierpflanzen züchten kann. Ferner gehen sie der Frage nach, wie die Effektivität von Pflanzenstärkungsmitteln im Feld verbessert werden kann. Dies sind nur einige wenige Beispiele aus dem Forschungsalltag des IGZ am Standort Erfurt.

 
Mit ihren vielfältigen Ansätzen tragen die Beschäftigten des IGZ Erfurt dazu bei, nachhaltige Produktionssysteme im Gartenbau zu entwickeln und unsere Umwelt lebenswerter zu machen.
 
Diese Arbeit muss gestärkt werden, damit wir den großen Herausforderungen in diesem Bereich mit adäquaten Antworten begegnen können. Dafür setzen wir uns mit unserem Koalitionsantrag zum Garten sowie Garten- und Landschaftsbau ein, der im April im Plenum des Bundestages abschließend beraten wird.
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